«Vier Fragen an …..» - Das Interview
Welche Herausforderungen begegnen Dir am häufigsten bei den Transporten für unser Unternehmen?
Bruno: Grundsätzlich verlaufen die Transporte meist problemlos. Damit alles reibungslos funktioniert, ist es vor allem wichtig, dass die Ware korrekt verpackt und gut gesichert wird.
Natürlich kommt es dann im Alltag hin und wieder trotzdem zu kleineren Herausforderungen: Navigationssysteme sind zum Beispiel nicht immer zuverlässig – insbesondere bei Firmenstandorten. Zusätzlich sind An- und Auslieferungsstellen auch von den Firmen her oft nicht klar gekennzeichnet, was die Orientierung manchmal erschwert. So kam es beispielsweise vor, dass ich eine Lieferung anhand eines Lieferscheins ausführen sollte, die angegebene Adresse jedoch eine Zweigniederlassung war, was aber der Kunde nicht klar darlegte. Dadurch wurde ich zunächst nach Bern geschickt, obwohl sich der korrekte Standort der Firma, welche dieses Werkstück benötigte, in Sursee befand.
Wenn ich einen Standort nicht auf Anhieb finde, frage ich deshalb oft bei lokalen Personen nach, um sicherzugehen.
Du bist ja - unter anderem - auch zuständig für die Umgebungspflege und das Erscheinungsbild der Firma im Aussenbereich. Hast Du ein wöchentliches Fixprogramm und wie gehst Du dabei vor?
Bruno: Aktuell erledige ich aufgrund der Jahreszeit zusätzlich viel Gartenarbeiten, wie Rasenmähen, Sträucher schneiden oder die Pflege des Biotops. Zu meinen regelmässigen Aufgaben gehören zum Beispiel aber auch das Leeren der Mulden, auch wichtig für ein sauberes Erscheinungsbild der Firma, sowie in technischer Hinsicht die wöchentliche Staplerkontrolle– diese überprüfe ich jeweils jeden Montag. Hier geht es um Sicherheitsaspekte. Ein wichtiger Teil meiner Arbeit sind auch die Reparaturen – das mache ich besonders gerne, weil ich dabei mein technisches Wissen breit einsetzen kann.
Generell arbeite ich mit einer Checkliste, auf der meine täglichen Aufgaben festgehalten sind. So behalte ich den Überblick und stelle sicher, dass nichts vergessen geht.
Welche Arten von Reparaturen erledigst Du am meisten?
Bruno: Ich übernehme wirklich eine breite Palette an Reparaturen: Von Staplermotoren über Maschinen bis hin zu Türen, Böden oder kleineren bis mittleren Betonreparaturen.
Ich bin intern die erste Anlaufstelle, wenn etwas im Betrieb nicht funktioniert oder zu reparieren ist. Wenn ich das Problem selbst lösen kann, kümmere ich mich direkt darum. Falls es zu komplex wird, ziehen wir eine externe Fachperson hinzu die mich unterstützt.
Ich erledige auch einfachere Arbeiten im Bereich Elektronik. Bei grösseren Themen, erfolgt dies natürlich immer in Absprache und mit Unterstützung von Fachmännern, dieser Bereich ist ja streng geregelt.
Gibt es eine Tätigkeit, die man von aussen betrachtet eventuell unterschätzt, die aber viel Können und / oder Erfahrung benötigt?
Bruno: Ja, insbesondere die genannten kleineren Arbeiten im Bereich Energie werden oft unterschätzt. Auch wenn dies wie gesagt nur grundlegende Arbeiten sind. Bei unserem Maschinenpark, der von ganz neuen bis hin zu älteren konventionellen Maschinen reicht braucht es für die entsprechenden Anlagen wirklich Erfahrung und ein gutes Verständnis – das habe ich mir unter anderem privat auch als Hobby angeeignet, zusammen mit meinem Sohn, der Mechaniker ist.
Ein weiteres Beispiel sind die Krananlagen: In der kleineren Halle werden sie seltener genutzt als in den Haupthallen, wodurch es mal vorkommen kann, dass kleinere Defekte entstehen. Diese behebe ich in der Regel selbst. Unabhängig davon werden die Krane jedoch regelmässig gewartet und jährlich extern überprüft – damit sie technisch in einwandfreiem Zustand bleiben.
Vielen Dank für Deine Zeit & das Mitmachen!
(Das Interview führte Xhenete Mehmedi)
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Jun 3, 2026 4:31:29 AM